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Deutschlandtour 2018 – Jedermannrennen Stuttgart

26. September 2018 Comments (0) Berichte

Rund um den Kurpark, Bad Homburg

Für Fahrer aus dem Frankfurter Raum ist das Jedermann-Rennen in Bad Homburg ein jährliches Highlight. Zwar nur kurz (1 Stunde und 1 Runde) und auf kleiner Runde (ca. 1,6 Km) aber jedes Jahr stark besetzt. Außerdem bestens organisiert, aufgrund der Einbettung in andere Rennen (A/B/KT, meist mit Tour de France-Startern aufgepeppt) auch mit großem Publikumsandrang. Kurz gesagt: jeder will hier gern gewinnen. Auch das Sebamed Racing Team.

Deshalb stehen dieses Jahr auch gleich 5 starke Fahrer vom Sebamed Racing Team am Start. Aber auch weitere bekannte Teams sind vor Ort, zum Beispiel Team Rheinhessen oder Radroo Racing Team. Aber genauso auch starke Einzelfahrer, allen voran Gunnar Sieg vom Team BKK Mobil Oil, immerhin letztes Jahr Deutscher Jedermann Meister. Oder der bärenstarke Lokalmatador Simon , der vor zwei Jahren in der ersten Runde wegfuhr und die Führung bis zum Schluss nicht mehr abgab.

Mit Tilo, Alex, Maxim und Eric ist die Grün-Weiß-Magentafarbene SRT Equipe auf jeden Fall sehr stark vertreten mit dem Ziel, für den designierten Sprinter Frederic das Rennen zu kontrollieren und einen Sprint herbeizuführen. Vom Startschuss weg wird von verschiedenen Fahrern angegriffen. Gerade in den ersten Runden ist das Tempo sehr hoch. Die Führungsgruppe wird auf diese Art bereits nach 3 Runden gebildet, besteht aus ca. 25 Fahrern, alle 5 SRT Starter sind dabei. Maxim und Eric tun auf diesen ersten Runden alles, um die diversen Angriffe zu neutralisieren. Unermüdlich fahren sie Löcher zu und gehen in die Gruppen. Alex ordnet sich dabei zu Frederic und versucht, ihn möglichst aus dem Wind zu halten. Tilo fährt in diesen ersten Runden Position in der Spitze, um mit jeder Gruppe mitgehen zu können.  Nach circa der halben Rennzeit beruhigt sich das Geschehen etwas. Die Fahrer haben gemerkt, dass ihre Angriffe von unserem Team erstickt werden. An dieser Stelle sei besonders Gunnar Sieg von BKK Mobil Oil erwähnt. Er hat kein Team zur Unterstützung dabei, so dass er wirklich jeden Angriff selbst mitgeht, um nicht die entscheidende Gruppe zu verpassen.

Gegen Ende versuchen zwar noch einige Fahrer, die Vorentscheidung herbeizuführen. Aber auch diese Angriffe werden vom Sebamed Racing Team pariert. Als die Glocke zur letzten Runde erklingt, läuft es also auf den gewünschten Sprint hinaus. Kurz vor der letzten Kurve zur Zielgeraden fährt Alex mit Frederic am Hinterrad nach vorne. Direkt in der Kurve auf die ca. 300 Meter lange, ansteigende Zielgerade, liefert er ihn am Hinterrad eines Konkurrenten ab. Frederic fährt früh, rund 200 Meter vor der Ziellinie, raus und setzt seinen Sprint an. Gunnar Sieg ist auch hier zur Stelle, kann aber nach der vorher geleisteten kraftraubenden Arbeit nicht mehr wirklich dagegen halten. So fährt Frederic einen ungefährdeten, klaren Sieg ein.

Ein toller Erfolg, der wieder mal zeigt, dass Radrennen ein Teamsport ist.

 

 

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