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22. Dezember 2018 Comments (0) Berichte

Münsterland Giro

Traditionell ist der Münsterland Giro das Abschlussrennen der German Cycling Cup Serie (GCC) und damit auch für das Sebamed Racing Team ein wichtiger Meilenstein: entscheidet sich doch spätestens hier, ob es eine gute Saison war.  Zumindest teilweise ist das an diesem 3. Oktober anders: die Teamziele sind schon alle erreicht. Haben wir doch dieses Jahr bereits ein Gesamtpodiumsplatz für Team und Einzelstarter in Dresden gefeiert, sind außerdem sicherer Gesamtvierter der Teamwertung.

Viele der Teammitglieder müssen allerdings heute noch punkten, um ihre individuellen Ziele zu erreichen. Außerdem wollen wir grundsätzlich in den flachen Rennen um die Entscheidung, und zu diesen muss auch der Kurs in Münster bis auf ein paar knackige Anstiege gezählt werden.

Der Startschuss fällt pünktlich um 9:00, beste Rennverhältnisse, etwas kühl aber trocken, wie in Münster häufig auch diesmal windig.  Auf den ersten flachen Kilometern bleibt ein großes Führungsfeld zusammen. Erst in den ersten zwei nennenswerten Steigungen kommt es zu Selektionen, erzwungen insbesondere durch stark besetzte Ausreißergruppen vorne, die das Feld zwingen, hohes Tempo an den Tag zu legen. Diesem Tempo können viele nicht folgen, so dass das vorher über 200 Fahrer starke Feld erst auf rund 120 Fahrer und dann weiter auf rund 80 Fahrer reduziert wird. Leider fällt dieser Selektion auch Frederic, unser designierter Sprinter, zum Opfer. Trotzdem ist das Sebamed Racing Team vorne mit Alex, Jona, Jonas, Maxim und Volker gut vertreten. Am letzten Anstieg attackiert noch mal Anthony Spyschaert vom Team Deutsche Kinderkrebsstiftung und kann mit 6 weiteren Fahrern einen Vorsprung von rund 30 Sekunden rausfahren. Das spielt dem Gesamtführenden Victor Szalay vom Team BKK Mobil in die Karten, der vor dem Zweiplatzierten von Leeze Biehler ausreichend Polster hat, so dass er gemütlich an seinem Hinterrad ins Ziel fahren kann. Entsprechend versucht Leeze, die Ausreißer einzuholen. Das Team ist aber schon von reichlich Tempoarbeit erschöpft, so dass unser Roadcaptain Alex beschließt, Sebamed Fahrer zur Unterstützung nach vorne zu schicken. Hier muss unser Youngster, Jona, ran und reichlilch Körner investieren. Obwohl selbst ein talentierter Sprinter muss er eigene Ambitionen zurückstellen und vorne im Wind arbeiten, bis ihn Krämpfe plagen. Alex will schließlich selbst das Rennen für unser Team gestalten. So werden die Ausreißer kurz vorm Ziel „geschluckt“ und es läuft auf einen Sprint hinaus. Patrick Altefrohne gewinnt und sichert sich damit buchstäblich auf den letzten Metern den Gesamtsieg im GCC. Bitter für Victor Szalai und das Team BKK Mobil, die bei zahlenmäßiger Unterlegenheit die ganze Saison klasse gefahren sind. Für das Sebamed Racing Team wird es wieder ein sehr gutes Ergebnis, Alex auf Platz 6 ganz vorne dabei, 4 Fahrer unter den ersten 30 im Ziel, auch alle anderen gesund angekommen, was will man mehr.

Danach geht es an die Siegerehrungen, sowohl des Rennens als auch der Gesamtwertung des GCC. Das Sebamed Racing Team stellt FahrerInnen auf fast jedem Podium, bei den Junioren sogar den ersten und dritten Platz gesamt. Außerdem erreicht Jonas sein persönliches Ziel, wird gesamt Zehnter der GCC Serie und damit bestplatzierter Fahrer des Teams seit Gründung. Der Aufwärtstrend geht somit kontinuierlich weiter.

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