Race am Rhein – Auf der Spur der Tour

Münsterland Giro – Abschluss der GCC Serie 2016

28. September 2016 Comments (0) Berichte

Rothaus RiderMan 23.-25. September 2016 in Bad Dürrheim

– Hohes Niveau im Hochschwarzwald –

War das ein gutes oder ein schlechtes Wochenende für das Team? Das kommt auf den Anspruch an. Auf jeden Fall hatten wir, wie immer, viel Spaß beim Riderman.

die-drei

Die erste Etappe ist die altbekannte Zeitfahrstrecke, die unsere Fahrer mehr oder weniger ambitioniert in Angriff nehmen.

freddy

klaus

Unsere Jungs, die in der Gesamtwertung Platzierungswünsche haben, liefern gute Zeiten ab. Angeführt von Andriy, der als Einziger von uns unter 23 Minuten bleibt. An sich eine Topzeit aber hier ist höchste Qualität aus vielen Ländern am Start. Sogar ex-Pro Jörg Ludewig, der sehr engagiert das Zeitfahren angeht, hat keine Chance auf den Sieg. Susanne, unsere AK-Siegerin vom Vorjahr, liegt lieber im Regen auf Mallorca als in der Sonne im Schwarzwald, so dass lediglich Erich für uns das Podium besteigen darf. Er belegt den dritten Platz in der AK.

Traditionell verbringen wir den Freitagabend in der Gaststätte Krone. So auch diesmal, es ist ein geselliger Abend, auch wenn unser Sven fehlt. Dafür haben die anderen mehr Redezeit! Der Samstag bietet bestes Radsportwetter für die 110 km mit 1750 Höhenmetern. Für ganz vorne reicht es nicht bei uns, aber Andriy zeigt wieder sein Potential mit einem Platz unter den ersten 25, ganz vorne in der zweiten Gruppe.

andriy

Dahinter kommen unsere Fahrer in den verschiedenen Gruppen nach verschiedenen Problemen. Zunächst kommt Tilo auf Platz 65 trotz Schaltprobleme,

tilo

dann Eric, der mit seinen Motivationsgenen zu kämpfen hat (obwohl die Koga Ladies dafür hätte reichen können).

eric

Dann kommt Jonas, der an diesem Wochenende sein stärkstes Rennen für das Team abliefert.

jonas

Bei Freddy und Alexander will der Körper nicht ganz so wie der Geist, so dass diese mit Klaus und Gary in einer Gruppe ins Ziel kommen. Erich hat keinen guten Tag erwischt und verliert seinen Platz auf dem AK-Podium. Willi kämpft mit der Erdanziehungskraft.

willi

Pechvogel des Tages ist Silke, deren Schaltzug wieder reißt und sie nicht weiterfahren kann. Bei der Pastaparty fangen wir mit gemischten Gefühlen an aber spätestens bei der zweiten Portion ist die Stimmung wieder gut. An der Hotelbar werden schon wieder Angriffspläne geschmiedet.

Auch der Sonntag hält sein Versprechen und bietet Sonne pur. Silke hat ein Ersatzrad aufgetrieben und kann wieder starten. Alex und Freddy greifen an, um GCC Punkte zu ergattern. Trotzdem reicht es bei keinem unserer Fahrer bei diesem Rennen, um in der absoluten Spitze zu fahren. Die geänderte Streckenführung mit dem „Startberg“, um die Felder kleiner zu machen, funktioniert gut aber kommt unseren Rollern weniger entgegen. Andriy ist wieder unser stärkster Mann, bis der Rücken erneut Probleme macht und er einfach ins Ziel auströdeln muss. Tilo wird bester Fahrer des Teams an diesem Tag auf Platz 36. Alexander und Frédéric erreichen ihr selbst gestecktes Ziel. Der Rest wiederholt mehr oder weniger die Leistung des Vortages. Jonas ist erneut stark und Silke kommt schließlich auch an.

Der Riderman bietet hervorragenden Sport zu einem fairen Preis. Hier kosten 3 Etappen kaum mehr als einmal Cyclassics in Hamburg. Knapp tausend Starter werden hervorragend betreut von einem Team, das wirklich etwas von dem versteht, was es anbietet. Auch wenn die Sausers Gewinn machen (hoffentlich), hat man das Gefühl, es ist noch Herzblut dabei und nicht nur Kommerz. Wir sagen – auf Wiedersehen in 2017 !

finklaus-und-marcos-vater

Autor: Gary Weir

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