Gelungener Saisonstart mit Podium

Tour d´Energie

13. April 2017 Comments (0) Berichte

Die Saison läuft…

Inzwischen sind Fahrer des Sebamed Racing Team bereits bei mehreren sogenannten „Vorbereitungsrennen“ gestartet. Den Bericht aus Konstanz habt ihr gelesen, hier fassen wir die letzten beiden Wochenenden zusammen:

Am 2. April stehen mit Jonas und Tilo Vertreter des Teams in Elxleben in Thüringen zum Jedermannrennen  des Richard Beyer Gedächtnisrennens am Start. Um 9:00 ist es dort zwar noch reichlich kühl, aber bestes Wetter für ein heißes Rennen. Die beiden haben sich sowohl für das Rennen wie auch für die Saison einiges vorgenommen und wollen heute schon mal ihre Form testen. Sie fahren das Rennen wie man so sagt „aus dem Training heraus“. Das heißt, ohne ihren normalen Trainingsrhythmus zugunsten einer Erholungsphase zu unterbrechen. Jonas gewinnt einige Zwischenwertungen und muss sich schließlich im Sprint einer Ausreißergruppe nur zwei starken einheimischen Fahrern geschlagen geben, fährt also mit seinem dritten Gesamtplatz bereits das zweite Podium für das Sebamed Racing Team ein. Tilo kommt zwar auf den „undankbaren“ vierten Platz, gewinnt aber seine Altersklasse Senioren 2. Also auch für ihn eine sehr gute Formprognose.

Parallel zu Elxleben starten 4 Fahrer bei „Rund um Merken“, einem Rennen, bei dem unser Team bereits die letzten zwei Jahre am Start stand und immer den vierten Platz belegte.  War die letzten Jahre immer nur ein Fahrer dort, ist diesmal ist eine starke Abordnung angetreten, die sich etwas vorgenommen hat. Andriy, Alex, Frederic und Gerhard stehen um 11:50 in einem wie immer mit bekannten Namen der Jedermann-Szene gespickten Feld bereit. Dass Daniel Knyss, Topfahrer des GCC der letzten Jahre, angetreten ist, zeigt den Stellenwert dieses Rennens. Aber auch Ex-Pro´s und der amtierende Deutsche Meister Senioren 2 stehen an der Linie.

Das Rennen ist entsprechend vom Start weg so hart, dass das Feld von rund 60 Startern gnadenlos Runde für Runde kleiner wird. Auch Gerhard verliert nach einigen Runden den Anschluss, als ein Fahrer vor ihm reißen lässt. Einmal kann er die Lücke noch schließen, einige Runden später klappt das in der gleichen Situation aber nicht mehr. Er kommt später in der ersten Verfolgergruppe ins Ziel. Andriy, Alex und Frederic bleiben vorne dran, drei Runden vor Schluss ist das Führungsfeld auf rund 20 Fahrer dezimiert. In der letzten Runde setzt Andriy den vorher abgesprochenen Plan um: er sammelt Alex und Frederic auf, fährt mit beiden an die Spitze und kontrolliert von dort das Feld durch hohes Tempo. Ziel ist, Alex und Frederic auf der Zielgeraden zum Sprint abzuliefern. Andriy setzt den Plan klasse um, vor der Eingangs-Kurve zur Zielgeraden ist unser Trio vorne. Gerade als Andriy die Kurve auf der linken Außenbahn ansetzt, zeigt Daniel Knyss, warum er schon so viele Rennen gewonnen hat. Er sticht auf der Innenbahn vorbei, fährt Andriy in die Parade, allerdings völlig fair und korrekt. Andriy nimmt leicht raus, unser Zug kommt ins Stocken, Daniel nimmt noch einen Fahrer mit und fährt mit Höchstgeschwindigkeit auf die Zielgerade. Alex dagegen muss aus der durch das Manöver deutlich niedrigeren Geschwindigkeit wieder antreten, das Loch nach vorne sind 10-12 Meter. Leicht angeschlagen ins Rennen gegangen übergibt er bereits 300 Meter vorm Ziel an Frederik, der versucht sein bestes, aber das Loch ist nach wie vor bei 10 Metern, Daniel vorne bummelt ja nicht. Ganz im Gegenteil, er fährt den Sprint komplett von vorne und gewinnt verdient das Rennen. Auf den zweiten fährt der Fahrer, den Daniel bei seiner Aktion im Windschatten mitgenommen hat. Dahinter kämpft Frederic wenigstens ums Podium. Aber das Investment zum Schließen der Lücke ist zu viel, ihm gehen die Beine ein und kurz vor dem Ziel überholt ihn noch ein Fahrer. Und schon wieder ist es passiert: vierter Platz bei Rund um Merken 🙂

Am 9. April fahren Andriy und Gerhard gemeinsam nach Breidenbach, um im dortigen Jedermannrennen anzutreten. Der Kurs hat auf einer nicht allzu langen Runde einen knackigen Anstieg und eine technische Abfahrt zu bieten, geht also in die Beine. Andriy macht von Anfang an bergauf Druck und nimmt bergab raus, um sich ein bisschen zu erholen. Damit will er das Feld dezimieren, ohne sich zu verausgaben. Dieser Renngestaltung fällt auch Gerhard zum Opfer, der sich in einer Verfolgergruppe wiederfindet. Am Ende fährt Gerhard aber in seiner Klasse einen vierten Rang ein, was ein gutes Ergebnis ist aber seinem Ehrgeiz bestimmt nicht genügt. Das Feld wird durch den selektiven Kurs schnell in viele Grüppchen geteilt. Andriy versucht, sich aus der Spitzengruppe mit einem Fahrer von Merkur Druck abzusetzen, aber die beiden arbeiten nicht gut zusammen und werden wieder gestellt. Am Ende läuft es auf einen Bergauf-Sprint aus dieser kleinen, vielleicht 8 Fahrer starken Gruppe heraus, in dem Andriy sich knapp auf den zweiten Platz verweisen lassen muss. Ein starkes Rennen von ihm und sein zweites Podium (hier im Bild die AK Wertung, die er vor unserem Ex-Fahrer Marco gewann)!

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